FDP will geplantes Toyotawerk nach Nordhausen holen

Nordhausen (mh). Seit Monaten konzentriert sich der FDP Kreisverband Nordhausen auf den Bereich der Wirtschaftsförderung und brachte dazu auch einen Antrag zur Bündelung der bestehenden Ressourcen in einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Stadt und Landkreis ein.

"Für uns als Liberale gehört aktive Standortwerbung zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren" so FDP Sprecher Marcel Hardrath. Die FDP vertritt in diesem Punkt eine andere Auffassung als die bisherige Vorgehensweise der Verwaltung, welche in erster Linie durch Hoffen auf Verteilung von Unternehmen durch die LEG kennzeichnet war.

"Wie wir erfahren haben, ist der Automobilkonzern Toyota auf der Suche nach einem Werksstandort für ihr Tochterunternehmen Lexus" so Marcel Hardrath weiter. Auf die Initiative vom FDP Kreisvorsitzenden Claus Peter Roßberg haben die Liberalen jetzt Kontakt zu Toyota aufgenommen und ihnen Informationen zum Industriegebiet Goldene Aue zugeleitet. "Es ist
wichtig das wir selbst damit beginnen Unternehmen anzusprechen, bei Toyota geht es ganz konkret um 2000 Arbeitsplätze"" so Claus Peter Roßberg.

Aus den beiden Nordhäuser Verwaltungen haben die Liberalen bisher noch keine Signale vernommen, was aktives Standortmarketing betrifft, daher wagen sie sich jetzt selbst nach vorn.

Artikel vom 17.08.2006